20 Jahre Partnerschaft

Seit über 20 Jahren gibt es eine Partnerschaft mit der evangelischen Gemeinde in Necpaly in der Slowakei.

Abschied von Pfarrer Havrila

Herr Pfarrer Jozef Havrila wurde in einem festlichen Gottesdienst am 2. August 2015 aus dem aktiven Pfarrdienst der ev. Kirchengemeinde Necpaly verabschiedet. Herr Havrila war 24 Jahre Pfarrer in Necpaly. Die Verbundenheit mit seiner Gemeinde wurde nicht zuletzt durch den überwältigenden Besuch „seines Abschiedsgottesdienstes“ augenfällig.

Besondere Verdienste hat sich Herr Pfarrer Havrila durch die Festigung und den Ausbau des Gemeindelebens in Necpaly erworben. Hierbei wurde er durch seine Ehefrau Elena und seine ganze Familie tatkräftig unterstützt. Durch seine Tatkraft und die Fähigkeit, Gemeindeglieder für die Aufgaben der Kirchengemeinde zu gewinnen, ist es ihm gelungen, Kirchen in den zur Pfarrei Necpaly gehörenden Gemeinden zu renovieren und sogar auszubauen.

Der Festgottesdienst zum Abschied von Pfarrer Havrila wurde wesentlich mitgestaltet von dem dortigen Kirchen- und dem Jugendchor. Beide Chöre waren in den vergangenen Jahren im Rossdorf zu Gast.

Für seine Abschiedspredigt hatte Herr Pfarrer Havrila den Abschnitt aus der Apostelgeschichte ausgewählt, wo sich der Apostel Paulus von den Ältesten in Ephesus verabschiedet (Apostelgeschichte 20, 17 – 22).

Als Vertreter unserer Kirchengemeinde nahm das Ehepaar Futter an den Verabschiedungsfeierlichkeiten teil.

Gegenseitige Besuche

Deutsch-slowakischer Chorgesang in Necpaly 2005

Schon zweimal ist der Oekumenische Chor Roßdorf zusammen mit dem Kirchengemeinderat und weiteren Interessierten 2001 und 2005 in Necpaly zu Besuch gewesen und hatte die fulminante Gastfreundschaft der dortigen Evangelischen Kirchengemeinde unter Leitung von Pfarrer Havrila genießen dürfen. Umgekehrt war der dortige Chor hier zu Gast im Jahr 2002.

Besuch schon im Jahr 1999

Pfarrer Havrila

Pfarrer Havrila mit seiner Frau kamen davor schon 1999 ins Roßdorf. Er hielt damals die Predigt im hiesigen Gottesdienst, als hier die neue Orgel in der Stephanuskirche eingeweiht wurde. Er predigte sogar in deutscher Sprache, weil er als junger Student ein Jahr in der früheren DDR studieren durfte und somit etwas Deutsch lernte. Just zu diesem Zeitpunkt wurde damals auch das neue, so wunderschöne Gesangbuch in der Württembergischen Landeskirche eingeführt, aus dem wir heute singen, und Pfr. Havrila schaute sich im Fernsehen am Samstagabend sehr interessiert die feierliche Übergabe des neuen Gesangbuches in der Stuttgarter Stiftskirche mit dem damaligen Landesbischof Renz an. Unsere alte ausgebrauchte Orgel der Stephanuskirche nahm Herr Havrila auf dem Rückweg nach Necpaly mit. Sie steht heute noch in der Filialgemeinde Danova, 3 Kilometer von Necpaly entfernt, und tut dort ihren Dienst zur Ehre Gottes.

Bilder vom Besuch in Necpaly 2005