Gemeindemitglieder, die Ämter und Aufgaben in unserer Gemeinde wahrnehmen


Sie finden hier Portraits von Gemeindemitgliedern, die ein Amt oder eine besondere Aufgabe wahrnehmen.  Bitte klicken Sie auf den jeweiligen Namen, um zum ausführlichen Portrait zu gelangen.
 
Die Liste ist noch nicht vollständig.
 
 Frau Hilda Saibel - Beauftragte für Kinder-, Jugendlichen- und Familienarbeit
 Frau Erika Schoch - Beauftragte für Senioren
 Frau Hanna Schweizer - Beauftragte für Diakonie
 Frau Eva Wetzel - Erste Vorsitzende des Kirchengemeinderats
 Frau Ragini Wahl - Beauftragte für Mission, Ökumene und Entwicklung
 Frau Heike Renz - Pfarramtssekretärin
 Frau Sabine Eberwein -Mesnerin


Frau Erika Schoch - Beauftragte für Senioren

Frau Schoch lebt mit ihrer Familie seit dreizehn Jahren im Roßdorf. Sie wurde in der Kirchengemeinderatswahl im November 2007 in den Kirchengemeinderat unserer Stephanuskirchengemeinde gewählt und von diesem Gremium zur Beauftragten für Seniorenarbeit bestellt. Diese Funktion als ein Teil des Aufgabenfeldes unserer Kirchengemeinde wurde vom jetzigen Kirchengemeinderat als notwendig erachtet und ist deshalb neu geschaffen worden.
Frau Schoch ist vor 72 Jahren in Aserbeidschan geboren, im Jahr 1988 kam sie mit ihrer Familie aus Kasachstan nach Deutschland. Beruflich war sie bis zum Eintritt in den Ruhestand als Kassiererin tätig.
Im Roßdorf ist Frau Schoch die Begegnung, der Kontakt untereinander und das Zusammentreffen der älteren Generationen ein besonderes Anliegen. Sie möchte hier insbesondere auch die im Roßdorf wohnenden älteren Gemeindemitglieder einbeziehen, die wie sie im Gebiet der früheren UdSSR aufgewachsen sind.
Mit bestehenden Angeboten, wie dem ökumenischen Seniorenkreis, möchte sie enge Verbindung halten. Sie sucht darüber hinaus nach Möglichkeiten, die Gelegenheiten zum Miteinander aller Generationen in unserer Stephanuskirchengemeinde noch zu erweitern und vor allem neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer hierfür zu gewinnen.
Frau Schoch freut sich über  alle Vorschläge und Anregungen, wie in unserer Kirchengemeinde das Gemeinschaftsleben, vornehmlich von Senioren, aber über die Altersgrenzen und die Evangelische Kirchengemeinde hinaus von allen im Roßdorf, vertieft werden kann.
Frau Schoch ist unter der Telefonnummer 07022/47386 erreichbar.
 
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Frau Hilda Saibel - Beauftragte für Kinder-, Jugend- und Familienarbeit

Frau Hilda Saibel lebt mit ihrer Familie seit 2002 im Roßdorf. Sie ist im Jahr 1949 im heutigen Russland geboren. Nach dem Schulabschluss absolvierte sie eine Berufsausbildung im Textilbereich und war von 1978 bis 1990 als Ingenieur-Technologin in diesem Bereich tätig. Im November 1990 reiste sie nach Deutschland ein und lebte von 1992 bis 2002 im Zollernalbkreis .
 
In ihrer gemeindlichen Arbeit im Roßdorf ist Frau Saibel bislang vor allem beim Gemeinde- und Besuchsdienst sowie beim Kirchenkaffee tätig. Bei der Kirchengemeinderatswahl im vergangenen November wurde sie in den Kirchengemeinderat unserer Stephanuskirchengemeinde gewählt. Von diesem Gremium wiederum wurde ihr die Aufgabe der Beauftragten für Kinder-, Jugend- und Familienarbeit übertragen. Sie ist damit die Nachfolgerin von Frau Wipper, die dieses Amt bislang innehatte. Frau Saibel vertritt unsere Gemeinde auch im beschließenden Ausschuss für Jugendarbeit des Gesamtkirchengemeinderats.
 
In ihrer Arbeit für unsere Gemeinde ist es ihr vornehmlich wichtig, junge Menschen für kirchliche Aktivitäten zu gewinnen und sie in das Gemeindeleben einzubeziehen. Frau Saibel: „ Ich möchte, dass junge Menschen mitwirken in unserer Gemeinde. Zum Beispiel mitsingen im Kirchenchor, mitarbeiten im örtlichen Jugendwerk und dass sie für sich Angebote im Gemeindebrief entdecken und wahrnehmen“. Aufgrund ihres Lebenslaufes sieht Frau Saibel die Chance, gerade auch auf die zahlreichen jungen Leute im Roßdorf zuzugehen, die wie sie – oder jedenfalls deren Eltern – nicht immer hier heimisch waren.
 
Frau Saibel freut sich über jede Anregung, Unterstützung und natürlich Mithilfe bei der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit in unserer Gemeinde. Sie ist unter der Telefonnummer 24 46 92 zu erreichen.
 
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Frau Hanna Schweizer - Beauftragte für Diakonie

Frau Hanna Schweizer gehört zu den Bewohnern im Roßdorf der ersten Stunde. Bereits im Jahr 1968 ist sie zusammen mit ihrer Familie hierher in den Malerwinkel gezogen. Sie stammt aus Kirchheim und lebte zuvor in der Stadtmitte von Nürtingen.  Bis zum Eintritt in den Ruhestand war sie als  Lehrerin für Handarbeit, Zeichnen und Sport an der Roßdorfschule tätig.
Von Beginn an war Frau Schweizer in der kirchlichen Arbeit im Roßdorf aktiv, insbesondere als Gemeindediensthelferin und im Arbeitskreis.
Von den vielfältigen gemeindlichen Aufgaben, die Frau Schweizer wahrnimmt, seien hier nur genannt der samstägliche Besuchsdienst bei den im Nürtinger Krankenhaus stationär aufgenommenen Gemeindegliedern, die Mitwirkung beim Weltgebetstag der Frauen, die Koordination des Besuchsdienstes für ältere Menschen im Roßdorf, die Arbeit als Pflegebegleiterin,  aber vor allem die Aufgabe einer Beauftragten für Diakonie unserer Gemeinde.
Allen im Roßdorf, die durch Krankheit, persönliche oder familiäre Probleme in einer schwierigen Lebenslage sind, steht Frau Schweizer mit Rat und Tat helfend zur Seite. Durch ihre langjährige Erfahrung in der diakonischen Arbeit kennt Frau Schweizer die Angebote und Möglichkeiten für Hilfen und Unterstützung in Nürtingen und im Landkreis.
Die Entwicklung, dass in der Bevölkerung die Zahl der älteren und pflegebedürftigen Mitbürgerinnen und Mitbürger steigt, macht auch vor dem Roßdorf nicht halt: Frau Schweizer bietet daher ab September eine Sprechstunde für Senioren und pflegende Angehörige an, die an jedem zweiten Dienstag im Monat um 17.30 Uhr im Stephanushaus stattfindet.
Frau Schweizer ist unter der Telefonnummer 07022/42870 erreichbar.
 
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Frau Eva Wetzel - Erste Vorsitzende des Kirchengemeinderats

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Frau Ragini Wahl - Beauftragte für Mission, Ökumene und Entwicklung

 Frau Ragini Wahl lebt seit 1988 im Roßdorf und ist aktiv ehrenamtlich tätig: Sie war Kirchengemeinderätin und arbeitete zehn Jahre mit in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen. Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist die Begleitung von Flüchtlingen aus fremden Staaten und Kulturkreisen.
Seit Frau Wahl im Roßdorf wohnt, übt sie die Aufgabe einer Beauftragten für Mission, Ökumene und Entwicklung unserer Kirchengemeinde aus. Zum dritten Mal hat der jetzige Kirchengemeinderat in seiner Sitzung im Juli Frau Wahl einstimmig erneut mit diesem Amt betraut. In regelmäßigen Abständen soll Frau Wahl zum Informations- und Gedankenaustausch in den Kirchengemeinderat eingeladen werden. Ein wichtiges Feld der Zusammenarbeit mit Frau Wahl sieht der Kirchengemeinderat in der Durchführung von Erwachsenenbildungsveranstaltungen unserer Kirchengemeinde. Weiter sind Fragen der konkreten Gestaltung des christlich-muslimischen Dialogs vor Ort ein dem Kirchengemeinderat wichtiges Kooperationsfeld.
Frau Wahl ist die Stärkung und der Ausbau eines guten ökumenischen Miteinanders von katholischen und evangelischen Christen ein wichtiges Anliegen. Ganz nachdrücklich betont sie aber, dass Ökumene sich nicht hierauf beschränken dürfe. Bereits heute lebten – auch hier im Nürtinger Raum - Christen aus afrikanischen Ländern, aus Süd- und Südosteuropa und Angehörige einer Vielzahl christlicher Glaubensrichtungen unter uns. Frau Wahl hofft, dass sich in der regionalen Zusammenarbeit der Beauftragten für Mission, Ökumene und Entwicklung der Kirchengemeinden unseres Kirchenbezirks Fortschritte erzielen lassen.
„Christen müssen viel stärker gemeinsam auftreten, mehr mit einer Stimme sprechen und für christliches Leben und Handeln in der Welt eintreten“, fordert Frau Wahl. Nur dann kann es nach ihrer Überzeugung gelingen, in der bereits zur Lebenswirklichkeit gewordenen globalisierten Welt christliche Werte zu erhalten.
 
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Frau Heike Renz - Pfarramtssekretärin

Seit Beginn ihrer Schulzeit im Jahr 1973 lebt Frau Heike Renz im Roßdorf. In der Kirchengemeinde war sie schon als junge Mutter in der Kinderkirche aktiv. Zur Betreuung ihrer drei Kinder entschied sie sich für eine längere Familienphase und ist jetzt wieder als Beamtin im Rathaus der Stadt Nürtingen mit einem halben Dienstauftrag beruflich tätig.
Frau Renz übt das Amt der Sekretärin im Roßdorfer Ev. Pfarramt seit 2003 aus. Für diese Aufgabe sind sieben Stunden in der Woche vorgesehen. Dies reicht für die vielfältigen Aufgaben jedoch bei weitem nicht aus - viele zusätzliche Stunden leistet Frau Renz für unsere Gemeinde deshalb ehrenamtlich.
Eine Pfarramtssekretärin ist grundsätzlich für alle in einem Pfarramt anfallenden Verwaltungsarbeiten zuständig. Für diese Tätigkeit ist Frau Renz aufgrund ihrer Ausbildung und ihrer Berufstätigkeit natürlich hervorragend qualifiziert. Einen großen Teil ihrer Aufgaben im Pfarramt erledigt sie am Computer. Sie schreibt die kirchlichen Nachrichten, bereitet Abkündigungen und andere Erklärungen vor und wickelt den umfangreichen Schriftverkehr des Pfarramts ab. Aber auch für die Erstellung von jährlichen Statistiken, die die ganze Bandbreite des Gemeindelebens erfassen,  z.B. die Zahl der Gottesdienste, der Taufen, der Trauungen, der Aus- und Eintritte und der Bestattungen, bis hin zur Führung von Geburtstagslisten  ist sie zuständig. Frau Renz wirkt mit bei der Vorbereitung von Veranstaltungen der Gemeinde, beispielsweise dem Gemeindefest, und erstellt die Abrechnungen. Sie ist mitverantwortlich für die organisatorische Seite der Kirchengemeinderatssitzungen. Sie betreut die „Vorschusskasse“ des Pfarramts, über die laufende Geschäfte, bei denen Barzahlung üblich ist, abgewickelt werden. Und gewiss nicht zuletzt ist Frau Renz, meist über das Telefon, Ansprechpartnerin für unsere ganze Gemeinde.
Für Frau Renz ist die Tätigkeit im Pfarramt nicht nur eine zusätzliche Aufgabe, es ist ihr vielmehr ein Bedürfnis, aktiv an unserem Gemeindeleben mitzuwirken und es mitzugestalten. „Ich möchte dazu beitragen“, sagt Frau Renz, „dass Gemeindeleitung, Pfarrer, Kirchengemeinderat und die Gemeinde offen, vertrauensvoll und zielgerichtet zusammenwirken.
 
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Frau Sabine Eberwein - Mesnerin

Seit der Einweihung des Stephanushauses im Jahr 1986 nimmt Frau Eberwein die Tätigkeit der Hausmeisterin für das ganze Haus wahr und ist Mesnerin der Ev. Kirchengemeinde.
Frau Eberwein lebt seit 1973 im Roßdorf. Sie war im Verkauf tätig und engagierte sich in der Nachbarschaftshilfe, als ihre Tochter im Kindergartenalter war. Bevor sie ihre Aufgaben in über hälftiger Teilzeitarbeit im Stephanshaus übernommen hat, war sie bereits im Roßdorfer Pfarrhaus tätig.
Die Hausmeistertätigkeit umfasst nicht nur die Pflege und das Herrichten der Räume, die Pflege der Außenanlage mit Mähen, Kehren und Schneeräumen, sondern auch das Betreuen und Anleiten der Handwerker, die im Stephanushaus Reparaturarbeiten durchzuführen haben. Jeder, der selbst schon einmal auf Handwerker warten musste, weiß, dass dies sehr zeitaufwändig sein kann.
Frau Eberwein ist aber vor allem auch Mesnerin. In einer landeskirchlichen Beschreibung gemeindlicher Aufgaben ist zu lesen, dass das Mesneramt biblische Wurzeln bis in die Zeit des Alten Testamentes hat und seit es christliche Kirchen gibt Menschen beauftragt wurden, über diese Gebäude zu wachen. Die in Württemberg gebräuchliche Bezeichnung Mesner leitet sich von lateinischen „mansionarius“ ab, das heißt der die Wohnung Gottes Betreuende. In die Praxis umgesetzt bedeutet das, dass Frau Eberwein den Kirchenraum vorbereitet, die Liedtafel aufsteckt, die Kerzen entzündet - aber auch nach der Technik sieht und auf die Bestuhlung achtet. Beim Abendmahl wirkt Frau Eberwein durch das Reinigen der Abendmahlkelche gleichermaßen unauffällig im Hintergrund wie präsent mit.
Seit fast 23 Jahren hilft Frau Eberwein vor den Gottesdiensten bei der Ausgabe der Gesangbücher und begrüßt dabei freundlich alle Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes. Auch bei dem Kirchenkaffe im Foyer hilft Frau Eberwein mit. Nicht nur durch die lange Zeit ihrer Tätigkeit, sondern vor allem durch ihre Zuverlässigkeit, ihre Sachkunde und Freundlichkeit ist Frau Eberwein geradezu zu einer „Institution“ in unserer Kirchengemeinde geworden.